GP2-Trainee-Netzwerk

Das globale Trainee-Netzwerk von GP2 zählt derzeit über 245 aktive Mitglieder. Die GP2-Trainees sind eingeladen, an verschiedenen Ausbildungsangeboten teilzunehmen, von denen einige unten aufgeführt sind. Das GP2-Trainee-Netzwerk trifft sich einmal im Monat virtuell, um Ausbildungsbedarf zu ermitteln und Lösungen umzusetzen. Bei diesen Treffen herrscht eine entspannte und kooperative Atmosphäre, die förderlich ist für das Networking und das Knüpfen neuer Kontakte und die Raum für Fragen, Ideen-Austausch und gegenseitige Unterstützung bietet. Weitere Informationen zum GP2-Trainee-Netzwerk, etwa zur Teilnahme, den Erwartungen und Vorteilen für Trainees sowie zu den angebotenen Möglichkeiten, finden sich im GP2-Trainee-Handbuch. Melden Sie sich, wenn Sie Fragen haben oder gerne dem GP2-Trainee-Netzwerk beitreten würden. E-Mail Training-Team

Trainee-Beauftragte

Die GP2-Trainee-Beauftragten spielen eine wichtige Rolle für die Verbindung zwischen dem GP2-Kernteam und den Trainees im gesamten Netzwerk. Sie sind in Afrika, Asien, Australien, Europa, Lateinamerika und Nordamerika tätig und bieten für Trainees mit Interesse an GP2-Möglichkeiten entsprechende Beratung und Unterstützung, werben in ihren Regionen für die Mission und die Ausbildungsressourcen von GP2 und leiten regionale Treffen des Trainee-Netzwerks, die auf die jeweiligen spezifischen Bedürfnisse und Prioritäten zugeschnitten sind. Sie ermutigen die Trainees zum Ideenaustausch und zu aktiven Beiträgen bei der Entwicklung von Ausbildungsmaterialien und fördern dadurch ein bedeutsames globales Engagement über das gesamte Netzwerk hinweg. Diese Rolle bietet Trainee-Beauftragten zudem eine wertvolle Gelegenheit zur persönlichen beruflichen Weiterentwicklung und hilft ihnen, wichtige Management- und Kommunikationsfähigkeiten aufzubauen.

Unsere Trainee-Beauftragten

Mein Name ist Kathryn, und ich bin GP2-finanzierte Doktorandin an der Stellenbosch University in Südafrika. Mein Forschungsinteresse gilt Assoziationsstudien, die darauf abzielen, Varianten mit möglicher Anfälligkeit für die Parkinson-Krankheit (PD) in unterrepräsentierten afrikanischen Populationen zu identifizieren. Diese Erkenntnisse möchte ich zur Entwicklung von Risikoverhersagemodellen nutzen, die bei der Früherkennung und der Intervention bei Parkinson helfen können.

Durch die Teilnahme am GP2-Trainee-Netzwerk habe ich großartige Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Zugang zu Ressourcen bekommen; und ich habe die Chance, von einer globalen Forschungsgemeinschaft zu lernen. Ich arbeite leidenschaftlich daran, die Erforschung der Parkinson-Genetik voranzutreiben, insbesondere bei afrikanischen Kohorten, um eine größere Repräsentanz in globalen Studien zu gewährleisten.

Als Trainee-Beauftragte für Afrika möchte ich die Trainees in der Region mit den Ressourcen und der Unterstützung versorgen, die sie für ihren Erfolg benötigen. Bitte wenden Sie sich bei Fragen gerne an mich – ich würde mich freuen, Sie zu unterstützen oder mit Ihnen zusammenzuarbeiten!

Mein Name ist Yasser Mecheri Ich arbeite als Dozent für Neurologie an der Universität Constantine 3 in Algerien und habe einen Master-Abschluss in Genetik. Ich bin GP2-finanzierter Doktorand und arbeite im Bereich genetische Architektur der Parkinson-Krankheit in der nordafrikanischen Population mit besonderem Fokus auf monogenen Formen und potentiellen Risikofaktoren.

Die Teilnahme am GP2-Trainee-Netzwerk war eine der wichtigsten Erfahrungen in meiner Karriere. Hierdurch konnte ich mit anderen Forschenden, die ähnliche Interessen haben, in Kontakt treten und eine hervorragende Betreuung und Anleitung erhalten. Ich habe von den Ressourcen, Lernaktivitäten und Forschungsangeboten, die das Netzwerk bietet, sehr profitiert.

Als Trainee-Beauftragter für Afrika möchte ich anderen Trainees helfen, sich in die Aktivitäten des Netzwerks zu integrieren und die vorhandenen Lern- und Kooperationsangebote in vollem Umfang zu nutzen. Bitte zögern Sie nicht, sich unserer wunderbaren und wachsenden Gemeinschaft anzuschließen. Ich würde mich sehr freuen, von Ihnen zu hören und Sie in jeder Hinsicht zu unterstützen.

Mein Name ist Lucas Faria und ich bin GP2-finanzierter Doktorand in Bioinformatik an der Universidade Federal von Minas Gerais (UFMG), Brasilien. Ich habe einen Bachelor-Abschluss in Mathematik und einen Master-Abschluss in Bioinformatik, ebenfalls von der UFMG. Mein Forschungsinteresse gilt dem Verständnis der Beimischungsdynamik in gemischten Populationen und der Untersuchung ihrer Auswirkungen auf komplexe Phänotypen wie die Parkinson-Krankheit (PD).

Ich habe durch Dr. Thiago Peixoto, einen Postdoc-Stipendiaten im Bereich Bioinformatik im Mata-Labor, das von Dr. Ignacio F. Mata geleitet wird, von GP2 erfahren. Durch diese Verbindung lernte ich die wertvollen Ressourcen und das kollaborative Umfeld kennen, das GP2 für Forschende bietet, die an der Genetik der Parkinson-Krankheit arbeiten. Wenn Sie in Lateinamerika ansässig sind und mehr über GP2 erfahren oder Bioinformatik-Themen diskutieren möchten, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mein Name ist Elías und ich bin Neurologe für Bewegungsstörungen an der Universität von Concepción, Chile. Ich beginne derzeit eine GP2-finanzierte Promotion in Angewandten Wissenschaften für die Gesundheit von Erwachsenen an der Universidade Federal von Minas Gerais in Brasilien.

Während meiner Ausbildung entwickelte ich großes Interesse an genetischen Krankheiten, obwohl der Zugang zu genetischen Studien in Chile begrenzt ist. Zu GP2 kam ich durch Dr. Paula Saffie, die frühere Trainee-Beauftragte für Lateinamerika. Durch GP2 habe ich Zugang zu wertvollen Lernmöglichkeiten bekommen und konnte die genetische Forschung in die von mir betreute Population von Parkinson-Erkrankten integrieren. Gegenwärtig bin ich Principal Investigator bei der LARGE-PD-Studie, und meine Doktorarbeit befasst sich mit Genetik und Abstammung in einer stark indigen geprägten und unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppe.

Als Trainee-Beauftragter in Lateinamerika lade ich alle, die an GP2-Ausbildungsmöglichkeiten interessiert sind, ein, mit Lucas und mir Kontakt aufzunehmen. Unsere Aufgabe ist es, Trainees in der Region zu unterstützen und den Zugang zu den Ressourcen und zum Kooperationsnetzwerk von GP2 zu erleichtern.

Ich heiße Yi Wen und bin Doktorandin in Malaysia in der Region Südostasien (SEA). Es gibt nur wenige Forschungsarbeiten über die Genetik der Parkinson-Krankheit in Südostasien, weshalb die asiatischen Bevölkerungsgruppen in Studien zur Genetik der Parkinson-Krankheit unterrepräsentiert sind. Unsere Gruppe unter der Leitung von Prof. Lim Shen-Yang an der University of Malaya in Kuala Lumpur arbeitet seit 2021 aktiv mit GP2 zusammen.

Durch diese Zusammenarbeit lernte ich das GP2-Trainee-Network kennen, in dem Kliniker*innen, Forschende und Absolvent*innen weltweit zusammenarbeiten, um unser Verständnis zur Parkinson-Genetik zu verbessern. GP2 bietet auch umfangreiche Ausbildungsressourcen mit hochwertigen Vorträgen und Lernmaterialien zur Bioinformatik, die allen Trainees zugutekommen. Durch dieses Netzwerk möchte ich asiatische Trainees, die sich mit der Genetik der Parkinson-Krankheit befassen, zusammenbringen, um die Beteiligung Asiens in diesem Bereich zu verbessern.

Wir würden gerne neue Trainees aus dieser Region willkommen heißen und freuen uns über Kontaktaufnahmen per E-Mail oder über den GP2-Slack-Kanal.

Ich heiße Alexandra Zirra. Ich komme aus Rumänien und lebe derzeit in London, wo ich eine Medizin-Ausbildung absolviere. Mein Ziel ist es, Neurologin zu werden. Mein Interesse an der Forschung war ausschlaggebend für meine Zusammenarbeit mit Professor Alastair Noyce an der Queen Mary University London zum Thema Parkinson in der sehr heterogenen Bevölkerung im Osten Londons.

Auf diese Weise lernte ich GP2 und das GP2-Trainee-Netzwerk und all die großartigen Angebote kennen, die hier für die Ausbildung und die Zusammenarbeit zur Verfügung gestellt werden. Als Trainee-Beauftragte für Osteuropa würde ich diese Möglichkeiten gerne mit anderen Trainees teilen. Ich würde mich über Kontaktaufnahmen durch Trainees in Osteuropa sehr freuen.

Ich heiße Solomiia Bandrivska und bin derzeit als Doktorandin mit GP2-Unterstützung am University College London tätig. Ich bin Fachärztin für Neurologie. Ich habe eine Facharztzulassung in der Ukraine und auch eine Zulassung als Ärztin im Vereinigten Königreich. Mein wissenschaftlicher und klinischer Interessenschwerpunkt liegt auf der Genetik der Parkinson-Krankheit – mit einer besonderen Passion für iPS-Zellen, Bioinformatik und medizinische Statistik.

Ich bin Co-PI der ukrainischen multizentrischen GP2-Kohorte und habe hier dazu beigetragen, die Forschungsinfrastruktur von Grund auf aufzubauen – in einem Land, das mit den außergewöhnlichen Herausforderungen des Krieges zu kämpfen hat. Im Rahmen dieser Arbeit habe ich Kooperationen ins Leben gerufen, die Patientenrekrutierung unterstützt und dazu beigetragen, ukrainische Teilnehmer*innen in die internationale Genforschung zur Parkinson-Krankheit zu integrieren.

Ich bin stolz darauf, gemeinsam mit Alex Zirra den europäischen Trainees als Beauftragte zur Seite zu stehen. Ich freue mich, dass ich in dieser Funktion Trainees in der gesamten Region unterstützen, die Zusammenarbeit fördern und anderen bei der Nutzung der über GP2 angebotenen Möglichkeiten in den Bereichen Forschung, Ausbildung und Networking helfen kann.

Mein Name ist Victor. Ich bin GP2-finanzierter Doktorand am QIMR Berghofer in Brisbane, Australien, und an der University of Queensland eingeschrieben. Ich habe meinen Bachelor-Abschluss in Genomikwissenschaften an der UNAM in Mexiko absolviert. Mein Forschungsinteresse gilt der Identifizierung genetischer Varianten, die mit der familiären Parkinson-Krankheit bei Personen aus unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppen in Verbindung stehen.

Ich kam im letzten Jahr meines Bachelorstudiums als Trainee zu GP2 und arbeitete mit dem Mexican Network for Parkinson’s Disease Research zusammen. Die Zugehörigkeit zum GP2-Trainee-Network war für meine Karriere von entscheidender Bedeutung, da ich dadurch die Finanzierung meiner Doktorarbeit sichern und herausragende Forschende und Studierende kennenlernen konnte, mit denen ich jetzt zusammenarbeite. Ich habe viel durch meine tägliche Arbeit und die vom Netzwerk zur Verfügung gestellten Ausbildungsressourcen gelernt und habe auch die Möglichkeit, zur Lehre beizutragen.

Ich freue mich immer über neue Trainees, die sich an der Parkinson-Forschung in Australien oder Neuseeland beteiligen möchten. Bitte wenden Sie sich gerne an mich, wenn Sie interessiert sind.

Ich heiße Konstantin Senkevich. Ich bin Assistenzarzt für Medizinische Genetik und Genomik am McGill University Health Centre in Montreal, Kanada und wissenschaftlicher Mitarbeiter am The Neuro. Meine Ausbildung zum Neurologen und meine Promotion habe ich in Sankt Petersburg absolviert und anschließend eine Postdoc-Ausbildung sowie ein Fellowship im Bereich Bewegungsstörungen in Kanada absolviert.

Der Schwerpunkt meiner Forschung liegt auf der genetischen Architektur der Parkinson-Krankheit – und insbesondere auf der Analyse seltener Varianten, der Lysosomen- und Mitochondrienbiologie sowie breit angelegten familienbasierten Studien zur Identifizierung neuer ursächlicher Varianten. Ganz besonders interessant finde ich die Kombination von Deep Phenotyping und stringenter statistischer Genetik für den Schritt von Assoziationen hin zu Mechanismen.

Die Mitarbeit bei GP2 hat bei meiner Entwicklung als klinischer Wissenschaftler eine wichtige Rolle gespielt. Der Forschungsverbund bietet Zugang zu sehr umfangreichen Datensätzen und einer förderlichen Umgebung für die Zusammenarbeit. Als Trainee-Beauftragter für Nordamerika ist es mir ein Anliegen, den Trainees zur Seite zu stehen, damit sie sich bei GP2 zurechtfinden und Kontakte zu den entsprechenden Arbeitsgruppen, Kooperationspartnern und Ressourcen knüpfen können. Ich würde mich über jede Kontaktaufnahme aus Nordamerika freuen.

Ich heiße Emily und bin als Bioinformatik-Technologin an der Cleveland Clinic in den USA tätig. Im Mittelpunkt meiner Forschung steht die Einbeziehung von genetischen Abstammungs- und Umweltvariablen in die Analyse des Parkinson-Risikos im Rahmen der LARGE-PD-Studie. Mein Interesse gilt auch der Untersuchung von früh-adulten und familiären Parkinson-Varianten mithilfe von WGS-Daten.

Ich bin 2023 dem GP2-Trainee-Netzwerk beigetreten und habe hierüber Zugang zu Ausbildungsangeboten, Forschungskooperationen und Mentoring durch Expert*innen auf diesem Gebiet. Melden Sie sich gerne bei mir, wenn Sie in Nordamerika ansässig sind und Interesse an unserer Arbeit haben.

Wir möchten all unseren ehemaligen Trainee-Beauftragten unsere Anerkennung und unseren Dank für ihren wichtigen Einsatz beim Aufbau einer Vertretung und unseres Netzwerks in ihrer jeweiligen Region aussprechen. Wir sind dankbar für Eurer Engagement im Dienste unseres GP2-Trainee-Netzwerks!

Vesna van Midden – Ehemalige Trainee-Beauftragte für Europa

Paula Reyes – Ehemalige Trainee-Beauftragte für Lateinamerika

Alejandro Martinez-Carrasco – Ehemaliger Trainee-Beauftragter für Europa

Paula Saffie Awad – Ehemalige Trainee-Beauftragte für Lateinamerika

Arinola Sanyaolu – Ehemalige Trainee-Beauftragte für Afrika

Pin-Jui Kung – Ehemalige Trainee-Beauftragte für Asien

GP2-Trainee-Projekte

Das GP2-Trainee-Netzwerk unterstützt Nachwuchswissenschaftler*innen durch die Bereitstellung von Forschungsmöglichkeiten unter der Betreuung von designierten Mentor*innen. Laufende Projekte zielen unter Nutzung von GP2-Daten darauf ab, unser Verständnis der genetischen Grundlagen der Parkinson-Krankheit zu verbessern. Alle im Rahmen von GP2 entstandenen Publikationen finden sich auf PubMed.

Im Folgenden finden sich einige Publikationen aus dem GP2-Trainee-Netzwerk. Alle GP2-Publikationen anzeigen.

Spielt COMT eine Rolle bei der Anfälligkeit für die Parkinson-Krankheit in verschiedenen Abstammungsgruppen?
Einblicke in die ethnische Vielfalt beim Parkinson-Risiko: eine vergleichende Auswertung polygener Risikowerte.
Genomweite Auswertung identifiziert neue Homozygotie-Abschnitte, die über verschiedene Abstammungsgruppen hinweg mit der Entstehung von Morbus Parkinson in Verbindung stehen.