{"id":50011890,"date":"2021-09-27T22:52:00","date_gmt":"2021-09-28T02:52:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gp2-stage-updated.local\/steigerung-der-teilnahme-von-unterrepraesentierten-hispanoamerikanischen-bevoelkerungsgruppen-an-der-parkinson-und-genomforschung-durch-die-large-pd-studie\/"},"modified":"2024-11-13T22:34:21","modified_gmt":"2024-11-14T03:34:21","slug":"steigerung-der-teilnahme-von-unterrepraesentierten-hispanoamerikanischen-bevoelkerungsgruppen-an-der-parkinson-und-genomforschung-durch-die-large-pd-studie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gp2.org\/de\/steigerung-der-teilnahme-von-unterrepraesentierten-hispanoamerikanischen-bevoelkerungsgruppen-an-der-parkinson-und-genomforschung-durch-die-large-pd-studie\/","title":{"rendered":"Steigerung der Teilnahme von unterrepr\u00e4sentierten hispanoamerikanischen Bev\u00f6lkerungsgruppen an der Parkinson- und Genomforschung durch die LARGE-PD-Studie"},"content":{"rendered":"<p class=\"first before-p\">Das Latin American Research Consortium on the Genetics of Parkinson&#8217;s Disease (LARGE-PD) wurde 2005 als lateinamerikaweites multizentrisches Konsortium gegr\u00fcndet, um das Wissen \u00fcber Parkinson in diesen L\u00e4ndern zu erweitern. Heute ist es in 14\u00a0L\u00e4ndern in Nord-, Mittel- und S\u00fcdamerika vertreten und hat 37\u00a0Standorte, die sich bem\u00fchen, Proband*innen zu rekrutieren und die Teilnahme hispanischer Personen mit Parkinson an der genetischen Forschung zu erh\u00f6hen. <\/p>\n<p class=\"after-p before-p\">Humangenetische und epidemiologische Studien haben sich als wertvolle Instrumente zur Erforschung der molekularen Pathophysiologie der Parkinson-Krankheit erwiesen. Dieses Konsortium stellt derzeit die erste gro\u00dfe Kohorte von Personen mit Morbus Parkinson und entsprechenden gesunden Kontrollpersonen in Lateinamerika zusammen, die es Forscher*innen erm\u00f6glichen soll, die genetischen und umweltbedingten Faktoren, die zum Auftreten der Parkinson-Krankheit f\u00fchren, genauer zu untersuchen. Dies ist besonders wichtig f\u00fcr hispanoamerikanische Bev\u00f6lkerungsgruppen, die in der genetischen Forschung in den Vereinigten Staaten traditionell unterrepr\u00e4sentiert sind.<\/p>\n<p class=\"after-p before-p\">Vor diesem Hintergrund werden die Teilnehmer*innen unserer Studie gebeten, eine Speichel- oder Blutprobe abzugeben, um ihr genetisches Material zu extrahieren und mehr \u00fcber die genetischen Risikofaktoren zu erfahren, die bei der Parkinson-Entwicklung bei Latinos eine Rolle spielen. Erste Studien unseres Teams haben gezeigt, dass bekannte genetische Faktoren (die \u00fcberwiegend aus Studien an Europ\u00e4er*innen stammen) nur eine geringe Rolle beim Entstehen von Morbus Parkinson bei Latinos spielen, was darauf hindeutet, dass diese Bev\u00f6lkerungsgruppe der Schl\u00fcssel zur Identifizierung neuer Gene sein k\u00f6nnte, die an der \u00c4tiopathogenese der Krankheit beteiligt sind. Das ist nicht nur f\u00fcr ein besseres Verst\u00e4ndnis von Beginn und Fortschreiten der Krankheit wichtig, sondern auch, um Personen lateinamerikanischer Herkunft Gentests und medizinische Behandlungen anbieten zu k\u00f6nnen, die ihren tats\u00e4chlichen Bed\u00fcrfnissen besser entsprechen.<\/p>\n<p class=\"after-p before-p\">Dar\u00fcber hinaus erheben wir Daten zur Umweltexposition, anhand derer wir m\u00f6glicherweise ermitteln k\u00f6nnen, ob bestimmte Umweltfaktoren auch bei der Entwicklung von Parkinson in der Latino-Bev\u00f6lkerung eine Rolle spielen. Die Teilnehmer*innen f\u00fcllen einen Fragebogen aus, in dem sie unter anderem nach ihrem Nikotinkonsum, ihrem Alkoholkonsum, ihren Wasserquellen und ihrer Pestizid- und Schwermetallbelastung gefragt werden. Klinische und demografische Informationen sowie gesundheitliche Faktoren bei Frauen (bei hispanoamerikanischen Frauen mit Parkinson) werden auch durch zus\u00e4tzliche Frageb\u00f6gen und die Krankengeschichte der Teilnehmer*innen erfasst. <\/p>\n<p class=\"after-p before-p\">Die s\u00fcd- und mittelamerikanischen Standorte rekrutieren bereits seit einiger Zeit aktiv. F\u00fcr dieses Jahr freuen wir uns, bekanntgeben zu k\u00f6nnen, dass eine US-Kohorte genehmigt wurde und \u00fcber die Cleveland Clinic Foundation, Genomic Medicine Institute, aktiv Teilnehmer*innen rekrutiert. Der gesamte Rekrutierungsprozess wird aus der Ferne durchgef\u00fchrt, wobei die Einwilligung telefonisch eingeholt wird, die Frageb\u00f6gen online und per E-Mail verschickt und die Proben per Post gesammelt werden. Die Speichelproben-Kits werden den Teilnehmer*innen zusammen mit zus\u00e4tzlichem Studienmaterial kostenlos zugesandt.<\/p>\n<p class=\"after-p before-p\">Wenn Sie eine hispanoamerikanische Person mit Parkinson-Krankheit \u00fcber 18\u00a0Jahre sind, in den USA leben und an einer Teilnahme interessiert sind,  <a href=\"https:\/\/redcap.ccf.org\/redcap\/surveys\/?s=XLNWA3MYHM\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dann f\u00fcllen Sie bitte das Rekrutierungsformular<\/a> aus oder kontaktieren Sie uns direkt <strong>\u00fcber unten stehende Kontaktdaten<\/strong>. Personen \u00fcber 18\u00a0Jahren, die in den USA leben, k\u00f6nnen ebenfalls als Kontrollpersonen an der Studie teilnehmen. <\/p>\n<p class=\"after-p last\"><strong>Kontakt:<\/strong><br \/>\n(216) 314-9014<br \/>\n<a href=\"mailto:largepd@ccf.org\" rel=\"\">largepd@ccf.org<\/a><br \/>\n<a href=\"mailto:gutiern@ccf.org\" rel=\"\">gutiern@ccf.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Latin American Research Consortium on the Genetics of Parkinson&#8217;s Disease (LARGE-PD) wurde 2005 als lateinamerikaweites multizentrisches Konsortium gegr\u00fcndet, um das Wissen \u00fcber Parkinson in diesen L\u00e4ndern zu erweitern.<\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":50019580,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"class_list":["post-50011890","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","post-type-blog-de","topic-underrepresented-populations-unterreprasentierte-populationen"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gp2.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50011890","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gp2.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gp2.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gp2.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gp2.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50011890"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/gp2.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50011890\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gp2.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/50019580"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gp2.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50011890"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}